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Lies und Bärbel an der Rhumequelle Foto: JH

20. Juni 2022: Unterstützung von Olaf Lies für die Rhumequelle

Ich setze mich für die Übertragung dieses Naturjuwels in die öffentliche Hand ein. Für den Naturschutz, die Sicherung der Trinkwasserversorgung und als attraktives Ziel für den naturnahen Tourismus.

Umweltminister Olaf Lies unterstützt ausdrücklich die Notwendigkeit, dass die Rhumequelle in die öffentliche Hand übertragen wird. Gerd Hujahn hatte den Minister im Januar 2021 auf die Situation aufmerksam gemacht und sich für die Ausübung des Vorkaufsrechtes zusammen mit mir eingesetzt. Alles schien damit in gesichert, nun wird vor dem Verwaltungsgericht gegen das Vorkaufrecht zugunsten der Gemeinde Rhumspringe geklagt. Landrat Marcel Riethig sagt vonseiten des Landkreises zu, dass alles unternommen wird, um das Vorkaufsrecht für die Gemeinde Rhumspringe vor Gericht durchzusetzen.

Am Termin haben rund 30 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen, alle sind in Sorge, dass künftig der Quellbereich mit Rundweg in privater Hand ist und auch die Wasserversorgung aus der Quelle privat wäre. Hier ist ein so hohes öffentliches Interesse und aus Naturschutzsicht ein hoher Bedarf zur Sicherung, dass die Frage ist, welche Belange vor Gericht dem Kläger recht geben sollten.

Weitere Infos:

Die Rhumequelle ist die ergiebigsten Karstquelle Mitteleuropas mit einer Schüttung von 2.000 l/sec. 1 % davon wird für die Trinkwasserversorgung von rund 15.000 Menschen genutzt. Das Wasser kommt aus dem Zechstein des Pöhlder Beckens. Wir befinden uns im FFH-Gebiet 134 Sieber, Oder Rhume und der Kreistag hat am 02.12.2020 diesen Bereich über die NSG-VO gesichert. Das Besondere ist, dass die Ergebnisse aus dem Projekt „Grüne Flächenbewirtschaftung in der Rhumeaue“ in die NSG_VO eingeflossen sind. Rund 450 ha bis Katlenburg sind im Eigentumsflächen des Landes. Im Focus stand hier gemeinsam mit den Bewirtschaftern den Schutz und die Entwicklung von artenreichen Grünland, die extensive Weidelandschaften aber auch das Natur erleben zu fördern. Der Begleitausschuss ELER ist in der kommenden Woche hier und ich werde das Projekt vorstellen. Leider ist das Land nicht im Besitz dieses naturstutzfachlich wertvollen Teils des NSG und nach dem die Papierfabrik zunächst an einen Dienstleister für Entsorgung und Recycling verkauft wurde, wurde der gesamte Bereich 2020 an eine Privatperson verkauft. Um die Flächen im NSG zu sichern, hat der Landkreis das Vorkaufsrecht gelten gemacht für die Gemeinde Rhumspringe und die Stadt Herzberg. Die Gemeinde Rhumspringe hat beim Wettbewerb Landmarken: Fünf „magische Orte“ in Niedersachsen gewonnen. Zur Gestaltung des Quellumfeldes sind Entwürfe erstellt worden. Eine große Chance für Rhumspringe und den gesamten Landkreis Göttingen umsetzbar nur, wenn der Eigentümer zustimmt.

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