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Drohnenfoto Seeburger See Foto: Privat

22. Juni 2022: Gemeinsam für den Seeburger See!

Die Wasserqualität im Seeburger See muss langfristig verbessert werden. Ich bin sehr froh auch als umweltpolitische Sprecherin im Kreistag, dass nun gemeinsam mit allen Akteuren vorgegangen wird. Samtgemeindebürgermeister Arne Behre erläutert den Moderationsprozess, der unter Einbindung des Landkreises gerade stattfindet und erste Ergebnisse erbracht hat. Markus Gerhardy weist darauf hin, dass die Landwirtschaft aktiv dabei ist und die Beratung durch das Büro Geries Ingenieure schätzt. Der Niedersächsische Weg ist prädestiniert mit allen Akteuren Lösungen zu finden, um das Ziel der guten Gewässerqualität zu erreichen.

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Das Einzugsgebiet des Seeburger Sees ist von schluffreichen Lössböden geprägt, die aufgrund des hohen Schluffantils und den hängigen Lagen stark erosionsgefährdert sind. Durch den Bodenabtrag gelangen partikulär gebundene Stoffe in die Oberflächengewässer und mittelfristig im Seeburger See. Besonders der partikuläre Phosphor-Eintrag trägt als limitierender Nährstoff für das Blaualgenwachstum maßgeblich zur Eutrophierung des Sees bei. Dabei reagiert der See als stehendes Gewässer sensibel auf geringste Eintragsmengen.

Daher liegt der Schwerpunkt in der 2019 etablierten Wasserrahmenrichtlinien- Gewässerschutzberatung auf Erosionsschutzmaßnahmen. Ein reduzierter Pflugeinsatz und konservierende Bodenbearbeitung sowie eine dauerhaften Begrünung des Ackers über Winter mindern den Bodenabtrag bei Niederschlagsereignisse erheblich. Diese Maßnahmen werden zum Schutz der Böden vorherrschend von den Landwirten umgesetzt. Der Fokus liegt auf den besonders erosionsgefährdeten Flächen. Dort sollen permanente Bepflanzungen als Gewässerrandstreifen den Nährstoffeintrag effektiv reduzieren.

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